Tipps für Eltern

Typische Merkmale der Graffiti-Sprayer

Oftmals fällt es gerade Eltern nicht auf, wenn ihr Kind heimlich Graffiti sprüht. Dabei gibt es typische Anzeichen:

ein starkes Interesse für Graffiti-Literatur oder entsprechende Internetseiten,
gesammelte Entwürfe oder Fotos von Graffiti,
Sprühdosen oder Edding-Stifte in Rucksäcken.

Ein klärendes Gespräch sollte dann oberste Priorität haben. Schließlich weist auch die Studie des KFN auf die Bedeutung der Erziehung hin: Bei Jugendlichen, die nur wenig Zuwendung und Verhaltenskontrolle erfahren, ist das Risiko, zum illegalen Sprayer zu werden, drei bis vier Mal höher als bei Kindern, denen die Eltern frühzeitig klare Verhaltensregeln und Grenzen setzen, die aber gleichwohl eine positive emotionale Beziehung zu ihnen pflegen. Im neuen Faltblatt „Sprühende Fantasie kann teuer werden!“ finden Eltern Informationen über die Graffiti-Szene und Ratschläge, wie sie ihr Kind vorm illegalen Sprayen bewahren können.

 

Text: KRIMINALPRÄVENTION der Länder und des Bundes (ProPK)